KI-Strategie

KI-Strategie & Machbarkeitstest

Zwischen Schulung und Projekt liegt der Schritt, den die meisten überspringen: zu klären, wo KI im eigenen Betrieb überhaupt lohnt — und das an einem kleinen, echten Fall zu zeigen, bevor investiert wird. Genau diese Rolle übernehmen wir: als externe Begleitung neben Ihrer IT, nicht an ihr vorbei.

Typische Lage

Viele Ideen, keine Reihenfolge

Aus jeder Abteilung kommen Vorschläge, was man „mit KI machen könnte". Was davon Aufwand lohnt und was zuerst drankommt, entscheidet bisher niemand.

Typische Lage

Die Rolle ist noch nicht besetzt

Jemand soll die KI-Strategie samt Architektur aufbauen, die Geschäftsführung beraten und Machbarkeitstests koordinieren — intern oder mit externen Partnern. Nur ist die Stelle offen, oder die Kollegin hat den Kopf schon voll.

Typische Lage

Werkzeuge da, Nutzen unklar

Lizenzen laufen, einzelne Teams probieren etwas aus. Ob das Zeit spart, kann niemand belegen — es fehlt eine Messgröße, die vorher festgelegt wurde.

Typische Lage

Datenlage unsortiert

Das Wissen liegt in Dateiablagen, Mails, ERP und in Köpfen. Bevor ein KI-Assistent sinnvoll antworten kann, muss geklärt sein, aus welcher Quelle er das darf.

Typische Lage

Datenschutz als Bremse

Die Frage „dürfen unsere Daten da rein?" blockiert den Start. Sie lässt sich beantworten — pro Anwendungsfall, nicht pauschal.

Typische Lage

Angebote nicht vergleichbar

Drei Anbieter, drei Architekturen, kein gemeinsamer Maßstab. Ein eigenes Zielbild macht Angebote erst bewertbar.

So gehen wir vor

Schritt 1
Standortbestimmung

Gespräche mit den Fachbereichen und der IT: Welche Aufgaben kosten heute wiederkehrend Zeit, wo liegen die Daten, was ist technisch und organisatorisch schon vorhanden. Ergebnis ist eine nüchterne Bestandsaufnahme — noch keine Werkzeugauswahl.

Schritt 2
Anwendungsfälle bewerten und priorisieren

Die gesammelten Ideen werden nach Nutzen, Datenverfügbarkeit, Risiko und Aufwand sortiert. Am Ende steht eine begründete Reihenfolge — inklusive der Fälle, von denen wir abraten.

Schritt 3
Zielbild & Architektur

Wie KI bei Ihnen technisch andocken soll: Welche Modelle, wo betrieben (Cloud oder im Haus), welche Schnittstellen zu ERP, Ablage und Fachanwendungen, wer darf was sehen. Das Zielbild ist die Vorlage, gegen die sich Anbieter-Angebote vergleichen lassen.

Schritt 4
Machbarkeitstest am echten Fall

Ein Anwendungsfall wird klein und lauffähig gebaut — mit Ihren eigenen Daten, nicht mit einer Demo. Die Erfolgskriterien werden vorher schriftlich festgelegt, damit hinterher nicht diskutiert werden muss, ob es „irgendwie geholfen" hat.

Schritt 5
Auswertung & Entscheidungsvorlage

Was hat funktioniert, was nicht, was würde der produktive Betrieb bedeuten — an Aufwand, Betrieb und Pflege. Sie bekommen eine Vorlage, mit der die Geschäftsführung entscheiden kann: ausbauen, anders zuschneiden oder lassen.

Schritt 6
Umsetzung oder Übergabe

Fällt die Entscheidung für den Ausbau, setzen wir um (siehe Projekte) oder übergeben sauber dokumentiert an Ihre IT beziehungsweise einen Partner Ihrer Wahl. Beides ist von Anfang an vorgesehen.

WAS SIE BEKOMMEN

Unterlagen statt Folien

Am Ende liegt etwas vor, mit dem intern weitergearbeitet werden kann — auch ohne uns.

  • Bestandsaufnahme: Daten, Systeme, Abläufe
  • Bewertete und priorisierte Liste der Anwendungsfälle
  • Zielbild und Architektur-Skizze für den KI-Einsatz
  • Lauffähiger Machbarkeitstest mit vorab vereinbarten Erfolgskriterien
  • Entscheidungsvorlage für die Geschäftsführung
  • Dokumentation zur Übergabe an IT oder Partner
WIE WIR ANDOCKEN

Neben Ihrer IT, nicht statt ihr

Wir kommen als externe Begleitung dazu — auf Zeit, mit klarem Auftrag und klarem Ende.

  • Als Sparringspartner für Geschäftsführung und IT-Leitung
  • Als Koordination, wenn Machbarkeitstests mit externen Partnern laufen
  • Als Brücke, solange eine interne KI-Rolle noch nicht besetzt ist
  • Datenschutz wird pro Anwendungsfall geklärt, nicht pauschal
  • Betrieb im Haus statt in der Cloud, wo es die Daten verlangen
  • Kein Anbieter-Lock-in: das Zielbild gehört Ihnen

Häufige Fragen zu KI-Strategie und Machbarkeitstest

Was ist eine KI-Strategie — und wann braucht ein Mittelständler eine?

Eine KI-Strategie beantwortet drei Fragen: Welche Aufgaben im Unternehmen lohnen den KI-Einsatz, in welcher Reihenfolge geht man sie an, und wie sieht die technische Architektur dahinter aus. Sinnvoll wird sie, sobald mehr als ein Bereich unabhängig voneinander mit KI-Werkzeugen anfängt — dann entstehen sonst Insellösungen, die später niemand zusammenführen kann.

Was ist der Unterschied zwischen Machbarkeitstest, Pilot und Produktivbetrieb?

Der Machbarkeitstest (englisch: Proof of Concept, kurz PoC) prüft an einem eng geschnittenen Fall, ob eine Lösung technisch und fachlich überhaupt trägt. Der Pilot lässt sie danach mit echten Nutzern im Alltag laufen. Erst der Produktivbetrieb bringt Verfügbarkeit, Pflege, Schulung und Support mit. Wer den Machbarkeitstest überspringt, entscheidet über die Investition, bevor er die Antwort hat.

Wie lange dauert ein Machbarkeitstest?

Das hängt vom Anwendungsfall und vor allem davon ab, wie zugänglich die Daten sind. Wir schneiden einen Machbarkeitstest bewusst so klein, dass ein Ergebnis absehbar bleibt, und legen den Umfang vorab gemeinsam fest — statt eine Dauer zu nennen, die zum Fall nicht passt.

Wir haben keine eigene KI-Rolle im Haus. Geht das trotzdem?

Ja. Genau dafür ist die Begleitung gedacht. Wir arbeiten mit den Fachbereichen und der vorhandenen IT und übernehmen die Koordination — auch dann, wenn einzelne Machbarkeitstests mit externen Partnern laufen. Sobald die Rolle intern besetzt ist, wird übergeben.

Was passiert, wenn der Machbarkeitstest zeigt, dass sich KI hier nicht lohnt?

Dann ist das ein gültiges Ergebnis und ausdrücklich erwünscht. Ein Machbarkeitstest, der früh und günstig „nein" sagt, ist wertvoller als ein Projekt, das erst nach der Investition scheitert. Die Auswertung hält fest, woran es lag — oft ist es die Datenlage, nicht die Technik.

Bleiben unsere Daten dabei im Haus?

Das ist Teil der Architektur-Entscheidung und wird pro Anwendungsfall getroffen. Für sensible Daten lassen sich Modelle im eigenen Netz betreiben, sodass nichts an externe Dienste abfließt. Wo eine Cloud-Lösung genügt, wird festgehalten, welche Daten sie sieht und welche nicht.

Müssen wir uns vorher auf einen Anbieter oder ein Modell festlegen?

Nein — und wir raten davon ab. Zuerst das Zielbild, dann die Werkzeugauswahl. So bleiben Angebote vergleichbar, und ein Wechsel des Modells oder Anbieters bleibt später möglich, ohne die Architektur neu zu bauen.

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